Reitanlage Roseck &
PSV Roseck Unterjesingen e.V.

Zweiter Pferdesonntag: Hallen-Action

IMG-20211205-WA0052

Nach dem guten Start der Pferdesonntage am ersten Novembersonntag stand am 2. Advent der 2. Pferdesonntag an. Wir trotzten den steigenden Coronazahlen und schusterten uns ein sicheres Alternativprogramm zusammen: Spaß und Fitness mit und ohne Pferd in der Reithalle, die aufgrund ihrer sehr guten Durchlüftung unter Frischluft-Veranstaltung fällt. Getestet und zum Großteil sogar bereits geimpft versammelten sich rund 15 Kinder, Jugendliche und einige aus dem Jugendteam um 14 Uhr in der Reithalle. Bevor es uns kalt wurde, starteten wir gleich mit einem Kennenlernspiel – und stellten erfreut fest, dass wir eine ganz bunt gemischte Gruppe sind: Jungs und Mädchen vom Grundschul- bis ins junge Erwachsenenalter, Voltis und Reiter*innen, mit ganz verschiedenen weiteren Hobbies (von Ballsportarten über Turnen, Musikinstrumente spielen bis hin zu verschiedenen Kampfsportarten) und unterschiedlichen Haustieren von Schnecken und Fischen über Hund und Katze bis hin zum eigenen Pferd. 

Weiter ging es dann mit Gerätebrennball. Schließlich sollte der 2. Pferdesonntag neben ganz viel Spaß und gegenseitigem Kennenlernen auch etwas für unsere Reiterfitness bringen. In zwei Teams meisterten wir einen Parcours, der von allem etwas abverlangte: Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Balance. Es galt, Cavalettis mal hüpfend mal balancierend zu überqueren, ein Fasspferd zu überwinden, einen Tunnel zu durchkriechen und einen Slalom mitzunehmen; es waren also Springen, Dressur und Volti im Parcours abgebildet… Nach dem zweiten Durchlauf zeigte sich: zwei gleichstarke Teams hatten alles gegeben – Gleichstand!

Nach einer Stärkung mit Punsch und Kuchen und Muffins vom Jugendteam im Freien vor der Halle – der Schneeschauer war zum Glück gerade vorbei und sogar die Sonne zeigte sich – ging es mit Stella und Cormet mit einem „Reiterspiel“ weiter. In zwei neuen Teams ging es diesmal im Staffellauf gegeneinander durch einen Hütchenslalom, einen Ball auf dem Löffel balancierend durch ein Stangen-L und schließlich über ein Cavaletti möglichst schnell ins Ziel, um dort das Pferd an das nächste Paar aus dem Team zu übergeben. Immer einer führte das Teampferd und einer saß auf dem Volti-Pad mit Volti-Gurt. Es war ein Riesen-Spaß!! Alle waren begeistert dabei und feuerten ihr Pferd und die jeweiligen Reiterinnen und Reiter und Führerinnen und Führer an; die beiden Pferde schien regelrecht der Ehrgeiz zu packen und sie trabten bereitwillig mit. Nach drei Durchläufen durften die beiden Pferde mit viel Lob zurück in ihre Boxen. Eine tolle Leistung der beiden Pferde, die ihre Aufgabe so bravourös meisterten, als würden sie das jede Woche tun!! Für uns war es eine gute Übung, das Führen zu üben bzw. den Sitz auf dem Pferd zu stabilisieren.

Doch damit war der Pferdesonntag noch immer nicht zu Ende: Nach einer Runde Faul-Ei (eine Teilnehmerin: „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich als Kind dabei auch so schnaufen musste!“) kam Roddel mit Volti-Ausrüstung in die Halle und wir spielten noch eine Runde Ball „mit“ ihm: immer einer durfte auf seinem Rücken sitzen und von dort aus den Ball nach außen und innen zu den Mitspielerinnen und Mitspielern werfen. Auch Roddel zeigte sich von seiner allerbesten Seite und zeigte sich völlig unbeeindruckt von den vielen Kindern und Jugendlichen um ihn herum und vom Ball, der um ihn herum flog und hüpfte.

Fazit des Tages: „Alles super!“ Dem können wir aus dem Jugendteam nichts hinzufügen, außer: Schön, dass so viele da waren!

Wir freuen uns bereits auf den nächsten Pferdesonntag, voraussichtlich am ersten Februarsonntag. Das Thema geben wir in der Einladung bekannt, wir warten erst einmal noch ab, was der Winter bis dahin so bringt.

 

Heuzelt-Aufbau

heuzelt-aufbau – 4

Am Samstag vor dem dritten Advent herrschte auf der Reitanlage Roseck statt Winter- und Adventsidylle geschäftiges Treiben. Denn ein Zelt für die Lagerung von Heu und Stroh musste aufgebaut werden, bevor die nächste Lieferung kommt. Dazu war voller Körpereinsatz von zehn kräftigen Helfer*innen aus dem Verein und einem externen Fachmann gefragt.

Morgens um 9:00 Uhr ging es mit den Verankerungen im Boden los. Darauf folgte der Aufbau der Metallkonstruktion mit Hilfe von Herberts Schlepper mit Personenkorb. Tee, Kaffee und Leberkäsweckle sorgten zwischendurch für Stärkung und das dringend notwendige Wiederauftauen an diesem kalten Wintertag. Im Laufe des Tages weichte der Boden immer weiter auf, sodass am Nachmittag alle bis zu den Knöcheln tief im Schlamm steckten. Jetzt war es eine besondere Herausforderung, dass die Zeltplanen fachgerecht aufgehängt und verspannt wurden, ohne dass diese am Ende völlig verschmutzt sind.

Nach sieben Stunden harter Arbeit war es dann vollbracht: Das Zelt steht. Alle Beteiligten waren zwar von oben bis unten voller Schlamm, aber mit ihrem Ergebnis zufrieden. Nun kann das Heu für den Winter kommen.

 

Erster Pferdesonntag

pferdetag-01 – 2

Zwei Jahre nach der letzten Jugendaktion, unserer Teilnahme am Landesjugendtag in Neubulach am 1. November 2019, war es am letzten Sonntag der Herbstferien endlich einmal wieder so weit: Nachmittags versammelten sich drei Handvoll Kinder und Jugendliche unten im Stüble – und warteten gespannt, was es denn nun mit dem „1. Pferdesonntag“ so auf sich hat… Es war eine bunt gemischte Gruppe aus den Reitstunden und aus verschiedenen Voltigruppen, einige, die schon jahrelang „Rosecker“ sind, und viele, die erst seit Kurzem dabei sind, von Erstklässlern bis hin zu 17-Jährigen und dann noch Einigen aus dem Jugendteam.

Nachdem wir den Stall bereits vor zwei Wochen geschrubbt und zum Strahlen gebracht hatten, dachten wir, es wäre, gerade bei den kühleren Temperaturen, ein guter Zeitpunkt, das Zaumzeug der Pferde zu pflegen. Mit einem Feuer im Ofen war es dann auch wirklich ganz gemütlich und beim Schrubben der Trensen und mit heißem Tee und Kuchen wurde niemandem kalt und die Stimmung war schnell entspannt und fröhlich.

Wir starteten mit einem kurzen Blick auf die einzelnen Bestandteile eines Zaumzeugs, verglichen die verschiedenen Reithalfter und dann waren wir wirklich so viele, dass wir die Trense jedes Lehrpferdes sehr gründlich putzen und pflegen konnten. Am Ende trauten sich alle zu sagen, dass sie nun auch Experten genug sind, um auch anderen sagen zu können, wie man denn eine Trense richtig in der Sattelkammer aufhängt. Und es sah wirklich überzeugend aus, wie die Zaumzeuge in Reih‘ und Glied glänzend an ihren Plätzen hingen! Nach einer Stärkung mit Kuchen und Tee aus dem Jugendteam ging es dann noch in drei Zweierteams los zu einem Pferdespaziergang. Die andere Hälfte der Gruppe ging mit Primus in die Halle. Dort freuten sich die Roddel-Voltis, ihr Können auf Primus ausprobieren zu können, und die Reiterinnen überwanden sich und trauten sich, auch mal rückwärts, kniend, im Prinzensitz… auf dem Pferd zu sitzen. 

Beim Abschied waren sich alle einig: Es hat sehr viel Spaß gemacht und beim nächsten Pferdesonntag wollen sie wieder kommen! 

Aus dem Jugendteam haben wir uns sehr über die bereits beim ersten Pferdesonntag sehr rege Teilnahme gefreut! Wir sind froh, dass das Angebot so gut angenommen wurde, und wir würden auch sagen, dass unsere Ziele, uns gegenseitig besser kennen zu lernen und einen fröhlichen Nachmittag zusammen zu erleben, und dabei noch etwas zu lernen, alle aufgegangen sind. Vielen Dank fürs Kommen und das motivierte Mitmachen!

Schon ein zweiter Pferdesonntag für die Kinder und Jugendlichen des PSV Roseck ist für Anfang Dezember geplant. Wir würden gerne Pferdeleckerlis backen – passend zu Nikolaus und der Weihnachtszeit. Weitere Infos findet Ihr rechtzeitig im Stall oder fragt einfach beim Jugendteam nach. Wir freuen uns schon jetzt auf mindestens so viele wie am ersten Pferdesonntag!

 

Ausflug zum Landesjugendtag 2019

Am ersten Samstag der Herbstferien trafen sich 13 junge Reiterinnen und Voltis vom PSV Roseck mit 5 Mitgliedern aus dem Jugendteam im Reiterstüble. Los ging es pünktlich um halb neun mit vier vollen Autos durch den noch ziemlich dichten Nebel nach Neubulach. Dort fand der 12. Landesjugendtag, veranstaltet vom Pferdesportverband Baden-Württemberg, statt, zu dem wir auch in den letzten Jahren gefahren sind. 

Es gab ein sehr buntes Programm: Einige Angebote fanden in den Räumen der Gesamtschule statt. Etwas sehr schönes Selbstgemachtes zum mit-nach-Hause-Nehmen machten die Teilnehmerinnen der Workshops „Pferde zeichnen“ und „Lebkuchen verzieren“. Bei „Pferdesprache verstehen“, „Giftpflanzen“ und „medizinisches Stallmanagement“ konnten die Teilnehmerinnen ihr Wissen über Pferdeverhalten und den Umgang mit Pferden vertiefen, lernen, welche Pflanzen giftig für Pferde sind, erfahren, wie die Stallapotheke für alle Fälle aussehen sollte und welche Medikamente als Dopingmittel eingeordnet sind und daher nicht vor Turnieren gegeben werden dürfen. Weitere Workshops waren zuerst theoretisch und dann praktisch, z.B. „Erste Hilfe für das Pferd“, angeboten von der Tierklinik, wo es sogar eine Führung durch die Tierklinik gab, oder auch „Wellnessmassage für Pferde“, wobei die Teilnehmerinnen zuerst Hintergründe lernten, wofür eine Massage gut ist, wann sie wie angewendet werden kann und welche Massagetechniken es gibt; anschließend konnten die Teilnehmerinnen die Griffe selbst an mehreren Pferden ausprobieren – die die Massage teils sichtlich genossen. Für die Fortgeschrittenen gab es interessante Anregungen in den Workshops „Winterarbeit vielseitig gestalten“ und „Funktionelle Anatomie“. Außerdem gab es „Klassiker“ wie das richtige Frisieren und Einflechten von Pferden fürs Turnier sowie einige Fitness-Workshops sowohl für Reiter als auch für Voltigierer; letztere besuchte aus unserer Gruppe dieses Jahr jedoch kaum jemand; teilweise auch, weil besonders die Voltigier-Workshops bereits ganz schnell ausgebucht waren.

Zwischen den verschiedenen Workshops konnten wir bei schönstem Herbst-Wetter in der Sonne Mittagessen. Mit nur sehr wenigen Pannen (1. ausgefallene Workshops, bei denen manche von uns teilnehmen wollten; 2. nicht – rechtzeitig – gefundene Workshops; 3. Workshops, die inhaltlich am Ende doch nicht ganz so waren, wie man sie sich vorgestellt oder gewünscht hatte) war es ein schöner gemeinsamer Ausflug, bei dem bestimmt jede etwas für sich und den Umgang mit den Pferden mitnehmen konnte. Außerdem gab es für jede am Ende noch eine Tasche mit verschiedenen Kleinigkeiten wie Block und Stift vom Landesverband zum Mitnehmen.

Württembergischer Meister im Einzelvoltigieren

Württembergischer Einzelvoltimeister

Kurz notiert: Bei der zweiten Württembergischen Meisterschaft im Voltigieren am 13. Oktober 2019 in Ilsfeld startete vom PSV Roseck Maximilian Fischer auf Sirius. Die Longe führte Silvia Leger. Sie setzten sich gegen die Konkurrenz durch und gewannen die Goldmedaille!

Platz Zwei und Drei gingen an Katharina Keim vom VoltV Bad Friedrichshall und Rike Grabherr vom RFV Krumbach.