Reitanlage Roseck &
PSV Roseck Unterjesingen e.V.

Trainiert mit den Roseckern! Frühjahrslehrgang 2018

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Im März veranstalten wir zum Saisonauftakt wieder einen Turnhallenlehrgang, bei dem Ihr selbst eure Schwerpunkte setzen könnt.

Du suchst Dir mit Deinem Team drei Trainingseinheiten aus, auf die Ihr am meisten Lust habt. Eine Trainingseinheit geht eine Stunde und wir möchten Euch Eurem Leistungsniveau entsprechend neue Übungen und Trainingsmethoden mitgeben, die Euch weiterbringen.

 

Zur Wahl stehen:

 

Habt Ihr andere Wünsche oder Anregungen? Dann schreibt diese einfach zu Eurer Anmeldung, wir berücksichtigen sie gerne. Es sind Gruppen aller Leistungsklassen, auch „Spiel“-Gruppen herzlich eingeladen!

 

Datum Sonntag, den 04.03.2018
Ort Turnhalle Tübingen-Unterjesingen
Mitzubringen Verpflegung, Trainingskleidung
Kosten 25€ pro Person

 

 

Anmeldeschluss ist der 20.02.2018!

 

Bei Rückfragen und zum Anmelden wendet euch an julianefischer91@gmx.de.

Bitte beachtet, dass die Anmeldung erst mit Eingang der Gebühren verbindlich ist. Den entsprechenden Betrag überweist ihr bitte, in einer Summe, an folgende Bankverbindung:

Empfänger: Juliane Fischer

IBAN: DE74 6415 0020 0002 1943 09

BIC: SOLADES1TUB  (Kreissparkasse Tübingen)

Verwendungszweck: Bitte Verein angeben

 

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung und einen tollen Trainingstag!

Eure Rosecker-Voltis

Erste-Hilfe-Kurs für Reit- und Stallunfälle

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Die Schönheit der Pferde ist unumstritten. Mit ihrer Eleganz und Anmut begeistern sie Jung und Alt auf der ganzen Welt. Auch als Reiterin oder Reiter fühlt man sich – nicht zuletzt durch die beachtliche Sitzhöhe – durchaus erhaben auf ihrem Rücken. Bis spätestens zu dem Moment jedenfalls, an dem man hinunterfällt. Stürze sind meist weniger anmutig und können nicht nur weh tun, sondern auch ziemlich gefährlich sein. Doch was tut man eigentlich, wenn die Freundin oder der Freund vom Pferd stürzt? Ruft man gleich den Krankenwagen? Was tun, wenn das Handy keinen Empfang hat? Und nicht zu guter Letzt: Was tun mit dem Pferd?

 

Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen rund um das Thema Reit- und Stallunfälle gab es am Sonntag, den 26.11.2017, bei einem Erste-Hilfe-Kurs vom Deutschen Roten Kreuz im Reiterstüble des Reitvereins PSV Roseck. Pünktlich um 9:00 Uhr startete der Kurs, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder durch praktisches Üben aufgefordert waren, selbst erste Hilfe zu leisten. Zunächst wurde eine Sturzsituation simuliert, bei der die Regel der 3 A’s gelernt wurde: Anschauen – Ansprechen – Anfassen. Immer wieder gab die erfahrene Kursleiterin Patricia Zientek vom Deutschen Roten Kreuz solche kleinen Merkhilfen mit auf den Weg. Da kein Sturz und kein Unfall wie der Andere ist, ist es schwierig ein allgemein gültiges Gesetz zu formulieren. An solchen kleinen Hilfen, wie den 3 A’s, kann man sich im Notfall jedoch gut entlang hangeln, um das Beste für die Geschädigte oder den Geschädigten zu leisten.

 

Da der Kurs ein allgemeiner Erste-Hilfe-Kurs war, gültig auch beispielsweise für den Führerschein oder ähnliches, wurden natürlich auch viele weitere nicht reitspezifische Unterrichtseinheiten durchgeführt. Bei der Einen oder dem Anderen war der letzte Erste-Hilfe-Kurs jedoch schon eine Weile her, wodurch die Themen keinesfalls überflüssig waren. Im Gegenteil sogar: Es war für alle Beteiligten ein gutes Gefühl, die Kenntnisse über Herzinfarkt, Schlaganfall, Schnittwunden, die stabile Seitenlage, Herz-Lungen Wiederbelebung und das Verschlucken von Gegenständen neu zu erlernen oder zu vertiefen. Die selbst langjährige Reiterin und Kursleiterin Frau Zientek nahm auch bei diesen vermeintlich allgemeinen Themen immer wieder Bezug auf die Reiterei und die Stallarbeit. So ist es beispielsweise anderswo kein Problem, jemandem eine Rettungsdecke zu unterlegen, aber wenn man die gold-silbern funkelnde und knisternde Decke in der Reithalle auspackt, sollte man sich zuvor überlegen, wie die Pferde darauf reagieren könnten.

 

Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Stüble, konnten vor dem Kaminfeuer in gemütlicher und geselliger Runde Fragen gestellt und Geschichten ausgetauscht werden.

 

Gut gestärkt wurden anschließend in Kleingruppen die Ursachen, Auswirkungen und Behandlungen von Prellungen und Stauchungen, Gehirnerschütterungen und Herzinfarkten erarbeitet und vorgestellt. Die Informationen dazu konnte man einem kleinen Heft entnehmen, das jeder anschließend mit nach Hause nehmen konnte. Nicht mit nach Hause nehmen sollte man das Verbandsmaterial mit dem man gegen Ende diverse Verbände, Pflaster, Druckverbände und mehr anzulegen übte. „So viel üben wie möglich! Macht die Verbandskästen leer! Packt alles aus!“ Das war das Motto, das einige Teilnehmerinnen später fast wie Mumien aussehen ließ.

 

Abschließend gab Frau Zientek noch die PECH-Regel bekannt, welche bei Muskelverletzungen, Prellungen, Verstauchungen und weiteren Verletzungen eine rasche Heilung ermöglichen soll. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses war es jedoch kein „PECH“, sondern großes Glück, dass sie am Kurs teilhaben konnten. Nicht zuletzt, da die Kosten für den Kurs durch eine Unterstützung aus der Vereinskasse sehr gering gehalten werden konnten. Schließlich profitieren nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von dem Kurs, sondern auch alle anderen, wenn man im Notfall auf die richtige Hilfe nicht lange warten muss!

 

An dieser Stelle vielen Dank an Corinna Zimmermann für die Organisation und an das Deutsche Rote Kreuz! Wir hoffen, dass die erlernten Kenntnisse nie angewendet werden müssen, aber sollte es doch dazu kommen, hat der Verein nun 14 lizensierte ErsthelferInnen mehr — und das kann Leben retten!

 

Deutscher Voltigierpokal für Achtergruppen 2017

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Am Mittwoch, den 11. Oktober machte sich die Gruppe Roseck II auf den Weg zum entferntesten Zipfel Deutschlands: Niebüll, in Nordfriesland gelegen, war der Austragungsort für den deutschen Voltigierpokal 2017. Schon die Anreise stellte für uns eine kleine logistische Herausforderung dar: In Fahrzeug I bestritten Franzi, Klara und Doris im Auto von Familie Näser den Weg und zogen den Anhänger mit Rodrigo. In Fahrzeug II waren Roshana, Elias, Hannes und Sarah – und in Fahrzeug III, welches in Hammelburg startete, machte sich Konsti auf den Weg und sammelte in Hamburg noch Amelie ein, die seit September in Potsdam studiert.

Leider war nun doch – anders als erwartet – nur ein Team vom PSV Roseck am Start. Die Vorbereitungen beider Teams mit ihren Pferden Sirius und Rodrigo waren zwar bis zum letzten Training durchgeplant und verliefen auch super, doch dann, beim letzten Training vor der Abreise, zeigte Sirius seiner Longenführerin Silvia, dass er Schmerzen hat. Die Untersuchungen durch den Tierarzt bestätigten: Sirius muss behandelt werden und ist damit nicht in der Lage, die weite Reise auf sich zu nehmen und für sein Team zu galoppieren. Die Bestürzung unter den Teammitgliedern von Roseck I und ihren Begleitern war groß. Gemeinsam wurde dann beschlossen, trotzdem die Reise anzutreten und Roseck II in Niebüll anzufeuern. Was für ein Team!!!

Bei der Ankunft in Nordfriesland wurde die Reitanlage in Niebüll noch für den großen Event vorbereitet. Für Rodrigo war es gut, dass er den Donnerstag Zeit hatte, sich zu akklimatisieren und das Team hatte Zeit, gemeinsam mit Marion und Alex Näser an die Nordsee zu fahren. Ein toller Tag!

Am Freitag früh ging es dann mit dem Wettkampf los: Franzi lief mit Bravour ihre erste Verfassungsprüfung und dann sollte uns nichts mehr im Weg stehen, um richtig durchzustarten! Leider war die Aufregung und die Anspannung dann doch ein Hindernis: der erste Pflichtstart lief nicht rund und das Team musste sich erstmal auf die Stärke des PSV Roseck besinnen: mit Freude und Leichtigkeit voltigieren! Dies gelang in der ersten Kür dann zum Glück wieder und so erzielten sie eine Punktlandung: Rang 13 nach dem ersten Umlauf, und die besten 13 Gruppen durften ins Finale!

Im zweiten Umlauf lief Rodrigo routiniert seine Runden und die Voltis nutzten das Adrenalin, um wirklich ihre Best-Pflicht zu zeigen. Am Sonntag, den 15.10. war der Finaltag! Es klappte alles so, wie wir es uns wünschten: Die letzte Kür war die Kür der Saison  –  dies führte am Ende zu Rang sieben und damit waren wir alle im Glück!

Tag der offenen Tür 2017

Tag der offen Tür 2017

In diesem Herbst veranstaltet der PSV Roseck Unterjesingen e.V. wieder einen Tag der offenen Tür! Dieser richtet sich an Pferde- und Reitsportbegeisterte, an Vereinsfreunde sowie an alle die, die einfach immer schon einmal miterleben wollen, was die Reitanlage und der Verein alles so zu bieten haben. Hierzu zeigen die Voltigierer, Dressur- und Springreiter über den ganzen Tag hinweg das, was die jeweilige Sportart ausmacht.

Außerdem warten auf die großen und kleinen Besucher viele Attraktionen, Spiele und mehrere Quiz rund ums Pferd! Eines der Highlights ist auch dieses Jahr wieder die Apfel-Tombola!

Auch für Essen und Trinken ist bestens gesorgt: Es gibt verschiedene warme und kalte Getränke, Speisen vom Grill, Suppen, Waffeln und mehrere Sorten Kuchen!

 

 

 

Wir laden recht herzlich am
1. Oktober 2017 von 11 Uhr bis 17 Uhr
zum Tag der offenen Tür auf der Reitanlage Roseck ein!

 

 

Da wir uns sehr über viele Besucher und rege Teilnahme freuen würden, am Besten den Termin gleich in den Kalender eintragen und an der Facebook-Veranstaltung teilnehmen!

 

 

 

So findet Ihr zu uns:

Anfahrt RoseckVon Tübingen kommend 200 Meter hinter dem Ortsausgangsschild Unterjesingens führt euch ein Weg zum Schloss Roseck. Dann müsst Ihr abschließend (nach ca. 2100 Metern) nur noch links abbiegen, um den Stall zu erreichen.

 

 

Oder mit dem Navi:

 

Roseck 7
72070 Tübingen

Platz 2 auf der Volti-EM 2017 [Video]

VoltiEM – 3

Die diesjährige Europameisterschaft im Voltigieren der Senioren und die parallel laufende Weltmeisterschaft der Junioren fand zwischen dem 02.08.2017 und 06.08.2017 im österreichischem Ebreichsdorf statt. Mit dabei war Theresa-Sophie Bresch vom PSV Roseck zusammen mit ihrem Pas-de-deux-Partner Torben Jacobs. Bereits auf der EM 2011 im französischen Le Mans gewannen die beiden Gold.

 

Um euch mitzuteilen, wie die beiden in der vergangenen Woche abgeschnitten haben, möchten wir an dieser Stelle das Schwäbische Tagblatt zu Wort kommen lassen:

 

Schon nach dem ersten Durchlauf in Ebreichsdorf lagen die beiden 25-Jährigen klar auf Silberkurs. Mit einer hervorragenden Finalkür mit ihrem elfjährigen Westfalen Picardo und der Longenführerin Alexandra Knauf untermauerten beide ihre Ambitionen. 8,606 Punkte sprangen am Ende für die ‚Bonnie-und-Clyde‘-Choreographie heraus.

Besser waren nur die Italiener mit ihrer dynamischen lateinamerikanischen Tanzeinlage: Lorenzo Lupacchini und Silvia Stopazzini errangen 8,84 Punkte. Beide haben bereits das Weltcup-Finale in Dortmund sowie den Chio in Aachen gewonnen.

Vor ihrem Triumph 2011 brachte der Zufall die beiden zusammen, weil sich Breschs damaliger Partner Daniel Rein am Knie verletzt hatte. Anders als 2011 bereiteten sich Bresch/Jacobs nun nicht in der Region, sondern in Köln vor. Jacobs studiert in Düsseldorf, Bresch mittlerweile in Heidelberg. Doch wenn Sie in der Gegend ist, trainiert die 25-Jährige weiterhin in Unterjesingen. Die Medaille sei für den PSV Roseck ‚ein Riesenerfolg‘, sagte die Vorsitzende Doris Marquart. Auch wenn sie nicht so überraschend kam: ‚Die beiden wurden ja auch Deutscher Meister im Vorjahr und haben sich gezielt darauf vorbereitet.‘ Marquart war in Österreich zwar nicht dabei, aber stets informiert, was dort passierte. ‚Jetzt freut es uns riesig, dass es mit der Medaille funktioniert hat‘, sagte sie.

(Schwäbisches Tagblatt, 11.08.2017)